Feb 252013
 

Warum sollen die Einspeiseerlöse gesenkt werden?

Nachdem bereits im Januar der Bundesumweltminister eine Initiative zur Senkung der EEG Umlage vorgeschlagen hat, sind allgemeine Maßnahmen und Abstimmungen mit dem Bundeswirtschaftsminister erforderlich gewesen und es ist eine Einigung zwischen den Ministerien erzielt worden. Durch die geforderte Begrenzung der EEG Umlage kommen immer mehr Reaktionen von Seiten der Opposition, der Industrie, den Verbänden und den Unternehmen der Windbranche zum Vorschein.

Während der Bundesumweltminister Pläne macht um die EEG Umlage zu senken, hält die Opposition dagegen. Mit den Maßnahmen der Senkung von Einspeiseerlösen oder mit den Maßnahmen, dass Investoren in den ersten Monaten nach der Installation keine Erlöse für den eingespeisten Strom erhalten, wird für Investoren eine grüne Geldanlage zu einem Monopoly mit erneuerbaren Energien. Selbst energieintensive Unternehmen melden sich zu Wort. In Deutschland sind die Strompreise für energieintensive Unternehmen sehr teuer. Mit dieser teuren Energie wirtschaftlich zu arbeiten sei bereits heute schwierig. Selbst die Wirtschaftsministerien und die Umweltministerien der Länder rechnen mit einer Gefährdung von Arbeitsplätzen. Langfristige Investitionen stehen auf dem Spiel nicht realisiert zu werden. Beginnt jetzt vielleicht die Zeit der vertikalen Windräder?

Windkraftanlagen im Nebel

Liegt die Zukunft von Windkraftanlagen im Nebel?

Ein guter Wirtschaftsstandort wird Unternehmen verlieren

Allein mit den Äußerungen zur Strompreisbremse schaffen Bundeswirtschaftsminister und Bundesumweltminister es, dass Unternehmen dem Standort Deutschland den Rücken kehren und an Standorten produzieren, die erheblich günstigere Energie zur Verfügung stellen.

Sekt oder Gänsewein für Hersteller von Windkraftanlagen und Branchenunternehmen?

Bei den Herstellern von Windkraftanlagen wird statt Sekt jetzt Gänsewein getrunken. Gerade diese Branche, die einen Aufschwung erlebte und bereits im letzten Jahr Überkapazitäten abbauen musste, erhält einen erneuten Dämpfer. Wer will denn jetzt noch Investoren? Durch die Diskussion schaffen Wirtschaftsminister und Bundesumweltminister bereits mit dem verbreiten von solchen Nachrichten eine erhebliche Unsicherheit und Misstrauen für zukünftige Investitionen. Unsere Regierung ist grundsätzlich dafür zuständig, keine Unsicherheiten zu schaffen und feste Grundlagen für Investoren zur Verfügung zu stellen.

Bitte qualifiziertere Aussagen Herr Minister

Was soll denn die 1000 Milliarden kostende Energiewende so unqualifiziert in den Raum gestellt werden? Wer hat denn seine Hausaufgaben nicht gemacht? Die Kosten der EEG Umlage sind doch bereits wieder eingefahren.

Hohe Steuereinnahmen dank erneuerbarer Energien und Windkraftanlagen

Ein hoher Beschäftigungsstand in den erneuerbaren Energien sorgt für volle Kassen der Renteneinrichtungen und der Krankenkassen. Alle sozialen Sicherungssysteme profitieren davon und zusätzlich wird das Bundesfinanzministerium mit erheblich höheren Steuereinnahmen aus der Lohnsteuer beglückt. Auch die Investoren tragen mit höheren zu versteuernden Einkommen bei. Das alles wurde bei der EEG Umlage nicht berücksichtigt.

Statt Strompreisbremse sollten Politiker die Hausaufgaben machen und die Einnahmen richtig in die EEG Umlage kanalisieren.

Alle Stromverbraucher würden Geld erstattet bekommen, anstatt weiterhin eine Umlage zu zahlen.

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Wie ist ihre Meinung zur Verteilung der Steuern für den EEG Umlagetopf?

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