Windrad

 

Ein  Windrad im Garten geht das?

Immer mehr private Windradbetreiber produzieren aus der Windenergie nachhaltig nutzbare Energie.
Diese Energie aus den kleinen Windräder wird genutzt für:

  • Energieversorgung in Wohnhäusern
  • In Gebieten ohne Infrastruktur zur Stromversorgung (Berghütten, Jagdhütten)
  • In Forschungsstationen
  • Für Mobilfunkstationen
  • Für die Stromversorgung von Segelyachten

Kleine Windräder können auf verschiedene Art und Weise Energie zur Verfügung stellen:

  1. Zur Stromeinspeisung in das öffentliche Versorgungsnetz
  2. Als Inselsystem
  3. Als Hybridsystem mit mehreren Energieerzeugern
Das Windrad zeigt im Test im Monat Juni bis zu 50 Umdrehungen. Delbstbau auf einer Fahrradnabe Nachbau nicht empfehlenswert

Test eines selbst gebauten Windrades
„Nachahmung nicht empfehlenswert“

Die Standorte eines Windrades sollten sorgfältig ausgewählt werden
Während die großen Windkraftanlagen auch große Abstände zu Häusern benötigen, können kleine Windmühlen in der näheren Umgebung einen Standort finden.
Mit einem Windrad im Garten ist nicht etwas das Windspiel gemeint, sondern eine kleine Windenergieanlage, die richtig nutzbare Energie erzeugt und der Eigenversorgung zugeführt wird.

 

 

 

Wo wird am besten ein Windrad aufgestellt?

  • Im Garten, für Privat
  • Auf dem Hausdach, für Privat
  • Auf freien Weideflächen, für die Landwirtschaft
  • An Parkplätzen, für Gewerbebetriebe, Einkaufszentren
  • An Autobahnen, öffentliche Einrichtungen

Tipps für die Aufstellung von Windrädern:

Freie Windanströmung:

  • Wie jede große Windkraftanlage benötigen auch die kleinen Windräder eine möglichst freie Windanströmung

Lärmbelästigung gering halten
Auch kleine Windräder entwickeln Geräusche, versuchen Sie ausreichende Abstände zu Nachbarn einzuhalten. Kommen vertikale Windanlagen in Frage? Hier ist die Geräuschentwicklung sehr gering.

Schattenwurf berücksichtigen:

  • Jeder Turm, jede Anlage, jedes Haus wirft einen Schatten. Bei einer Höhe einer Anlage von 10 Meteren kann bei tiefstehender Sonne im Winter ein Schatten von bis zu 90 Metern erzeugt werden. Abstände einhalten!

Discoeffekt:
Ein Discoeffekt entsteht hauptsächlich bei horizontalen Windanlagen. Der Schattenschlag der Flügel wird als sogenannter Discoeffekt bezeichnet. Ein unangenehmer Effekt für betroffene Personen, die ein ständigees Flimmer beklagen.

Abstand von historischen Gebäuden:
Erkundigen Sie sich beim Bauamt, ob ein nicht erkennbares historisches Gebäude in der Nähe ist. Fragen Sie nach Abständen, die einzuhalten sind.
Kommunizieren Sie mit Ihren Nachbarn.

Nachbarn einbinden:
Binden Sie Ihre Nachbarn in Ihre Vorstellungen für den Bau eines Windrades ein. Nichts ist schlimmer, wenn die Nachbarn später Gegner des Windrades sind weil sie nicht gefragt wurden.

Windrad auf dem Hausdach betreiben:

Mittlerweile gibt es viele Hersteller, die sich um den wundersamsten  Bau des  Windrades am Haus bemühen. . Es gibt sowohl kleinere Windräder, die auf dem Hausdach in einer Höhe von circa 2-3m angebracht werden können, als auch größere Windräder.

Baugenehmigung erforderlich?

Der Bau eines Windrades muss aktuell noch vom Bauamt genehmigt werden. Hier gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Richtlinien. Hierbei sollte auch an die Sicherung hinsichtlich Sturm und Lärmbelästigung gedacht werden. In Schleswig-Holstein wird die Baugenehmigung demnächst entfallen – für Windräder bis 10 Metern Höhe.

Eignung vertikaler Windräder:

Vertikale Windräder  sind bestens geeignet für Regionen, in denen es auch mal nicht so stürmisch ist. Innerhalb von Städten und Dörfern sind gute Standorte möglich. Vertikale Windräder verursachen in der Regel keinen Discoeffekt und entwickeln eine geringe Geräuschkulisse.

Es werden in Kürze vertikale Windräder auf den Markt kommen, die effektiver und an verschiedenen Orten für viele Zwecke einsetzbar und umweltverträglich sind.

Welches Windrad bevorzugen Sie?

 


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